Südseeflair für Familien am Silbersee

Veröffentlicht am 21.02.2021 in Aktionen

Fast einstimmig hat der Gemeinderat der Wormser Fa. Bauer Reisegastronomie GbR im Februar den Zuschlag für die Pachtvertragsverhandlungen mit der Verwaltung gegeben. Das in dem Beschlusstext für den Rat von mir ferner vorgesehene Bewerberduo Ralph Meister (Beindersheim)/Andy Reeg (Bobenheim-Roxheim) zog während der Diskussion und damit vor Beschlussfassung spontan sein Interesse zurück.

Es gab insgesamt 19 Bewerber, von denen viele sicherlich den seitherigen Ansprüchen zur gastronomischen Versorgung der Badegäste genügt hätten. Neben Bratwurst, Eis und Cola geht es uns aber inzwischen um viel mehr.

Gemeint sind einerseits die Verkehrssicherheit und -ströme auf der großen Parkplatzfläche mit 500 Stellplätzen und andererseits geht es vor allen Dingen um die Bewältigung der Menschenmassen direkt am Silbersee. "An heißen Tagen kommen 1.000, 2.000 Menschen an den See. Viele von weiter her. Wenn es zu Corona bedingten Beschränkungen kommt, führt das zu Unverständnis, Unmut, im schlimmsten Fall zu Tumulten“, weiß Ordnungsamtsleiter Frank Unvericht und erinnert sich an den vergangenen Sommer mit tagtäglich intensiven Einsätzen seiner Mitarbeiter*innen.

Und dabei meist mit kostspieliger Unterstützung von Security-Kräften, weil es allein nicht zu schaffen war, hunderten den Zutritt zu verweigern. „Wir brauchen daher künftig Fachleute, die diese Herausforderungen überwiegend selbst meistern können“, so Heike Thudium (Grundstücksangelegenheiten). Und der Gemeinderat war sich sicher, diese in dem Wormser Traditionsbetrieb gefunden zu haben.

Es handelt sich dabei zwar um eine sogenannte „Event-Firma“, aber ohne, dass wir in dem sensiblen, vielfach Natur geschützten Silberseebereich besondere „Events“ planen. Ausschlaggebend ist vielmehr die Erfahrung der Firma im professionell-ordnenden Umgang mit großen Menschenmassen. Foto Neben mehr Vielfalt und Abwechslung in der Gastronomie, soll es ein ansprechenderes, mediterranes Ambiente mit z. B. kostenlosen Liegestühlen und Palmen geben und auch die Zielgruppe Familie wird mehr in den Vordergrund gerückt. Geplant sind u. a. ein kleiner Spielplatz und eine Hüpfburg.

Der Sandstrand wird täglich von Unrat gesäubert. Nachts wird Security-Personal über das Gelände wachen. Schließfächer und neue, barrierefreie Toiletten stehen ebenfalls auf meiner Wunschliste.

Die nächsten Wochen werden in den Verhandlungen mit dem künftigen Pächter und parallel mit den übergeordneten Behörden zeigen, was im Detail geht und was nicht. Wir haben jedenfalls viele Verbesserungsideen. Wir stehen vor einem spektakulären Neuanfang. Im Mai soll der neue Pächter in die Badesaison starten. Wegen der Pandemie und dem noch nicht abgeschlossenen Revisionszulässigkeitsverfahren zunächst auf ein Jahr begrenzt.

 

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